Aktivitäten: Handwerk - Kunst

Graffiti Workshop

Warum illegal sprayen, wenn unsere SchülerInnen unter professioneller Anleitung  ganz legal sprayen können?! Im Rahmen des Alternativprogramms vom 01. - 08.07.2015 nahmen 6 SchülerInnen aus unterschiedlichen Klassen an einem freiwilligen Graffiti-Workshop im Jugendhaus Vismut teil. Unsere Gruppenleiter Tommy Galido und Cyrill Troxler begleiteten uns unter Begleitung von Johanna Berktold einen ganzen Tag lang auf Schritt und Tritt: Von der Geschichte und Herkunft der aus der Hip-Hop-Kultur stammenden Stilrichtung, über erste zeichnerische Entwürfe von Buchstaben-Neugestaltungen bis hin zur Umsetzung eigener Entwürfe durch das Besprayen von vorgrundierten 2 x 2 m Hartfaserplatten.

Wir trotzten den anfänglichen Regengüssen, hörten Hip-Hop und gestalteten mithilfe von hilfreichen "specialeffects" unserer Experten echte Hingucker, die sich sehen lassen können. Das Thema "50 Jahre PTS Dornbirn" sowie weitere Themen wie beispielsweise die Gestaltung des eigenen Spitznamens wurden auf die Wände gezaubert und hinterließ bei den Jugendlichen ein zufriedenes Grinsen im Gesicht.

Sind Sie neugierig geworden? Ab dem Schuljahr 2015/16 können die 5 Kunstwerke anlässlich des anstehenden Jubiläums der PTS Dornbirn im Schulgebäude angeschaut werden.

Wegsanierung

In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein Dornbirn sanierten Schüler den Weg vom Metzger Köbele zur Kobelaple

In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein waren Schüler der Polytechnischen Schule Dornbirn vor kurzem im Firstgebiet unterwegs, um den Wanderweg vom Metzger Köbele zur Kobelaple zu sanieren. Eingeteilt in verschiedene Arbeitsgruppen zeigten die neun Jugendlichen zwei Tage lang vollen Einsatz beim Entwässern, Trockenlegen, Stufen erstellen und Holzbretter verlegen. „Wir sind beeindruckt, mit wie viel Engagement die Jugendlichen an der Sanierung und Erneuerung des Weges gearbeitet haben“, zeigten sich die Verantwortlichen vom Alpenverein begeistert.Auf große Freude stieß die Wegsanierung auch bei den Wirten der Kobelalpe, wo die Schüler untergebracht waren und auch bestens verköstigt wurden. Die Jause für untertags steuerte der Alpenverein bei, für Material und Transport sorgte der Bauhof Dornbirn.

Meinungen der teilnehmenden Schüler

"Wir haben zwar viel gearbeitet, es aber gleichzeitig auch sehr lustig gehabt. Es war auf jeden Fall besser als Unterricht in der Schule zu haben und ich fand es fein, dass keine Mädchen dabei waren." - Noah

"Mir hat es gefallen, dass wir mit Werkzeug wie der Flex und dem Schlagzeugbohrer arbeiten konnten. Es hat Spaß gemacht etwas Produktives zu machen, was nicht nur für uns ist, sondern auch anderen einen Nutzen bringt." - David

"Es war ein tolles Projekt. In der Kobelalpe waren wir super untergebracht und wurden sehr verwöhnt. Das einzige was gefehlt hat, war eine Dusche, da wir vom Arbeiten sehr dreckig waren." - Samuel

"Schon das Hinauflaufen hat Spaß gemacht. Wir waren immer eingeteilt und konnten viel Verschiedenes tun. Die Hütte war ein Traum und die Gastwirte voll nett. Auch Herr Schwärzler hat fleißig mitgearbeitet." - Stefan

Alles Theater

Insgesamt 7 SchülerInnen stellten sich mutig auf die Bühne und zeigten erstmalig vor Publikum ihr eigens zusammengestelltes Pantomime-Stück auf der Dornbirner Schau in Halle 5 („Junge Halle“) vom 27.-29.3.2015.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Die Vorausarbeit leisteten die SchülerInnen in freiwilligen Workshops mit ihren Lehrern Simona Wulf und Alexander Karu innerhalb und außerhalb der Schulstunden. Von Warmups bis Konzentrations- und Koordinationsübungen mit dem Sandball bis hin zu Rollen-Metamorphosen und Zeitlupenwettrennen war jede Menge Ausprobieren und Erproben angesagt. Unser Gast Herbert aus dem Theaterbereich „Impro-Theater“ unterstützte uns zwischenzeitlich mit erfrischenden anregenden szenischen Spielformen und lehrte uns unter anderem den sog. „Gang des James Bond“.

Doch wie stellen wir bloß ein fertiges und in sich schlüssiges Stück auf die Beine??! Viele Erfahrungen und Einwürfe brachten die Schüler bei unserem ersten Herantasten an das Thema „Armut, Bildung, Beschäftigung“. Schließlich kramten alle SchülerInnen aus ihrem Repertoir und entwickelten die ihnen ganz bekannten alltäglichen Szenen aus der Schulumgebung, wie sie jeder von uns kennt! So kann sich jeder aus seiner eigenen Schulzeit sehr gut wieder in jene Situationen hineinversetzen. Der in das Bühnenstück hineingearbeitete 30 Sekunden dauernde „Harlem Shake“ erheiterte die Stimmung der Zuschauer und läutete die geistige Wiederbelebung unserer grandiosen Hauptrolle Sarah ein!

Ausschließlich ihre Körper selbst und eine Sitzbank als Busersatz/Schulbankersatz, ein Plakat, eine Mütze und ein Handtuch dienten der Verwirklichung eines ganzen Stückes – 10 Minuten Pantomime pur!

Eine Theaterszene

Radio POLYton

Radio POLYton ist ein Projekt von Schülern und Schülerinnen der Polytechnischen Schule Dornbirn gemeinsam mit Proton - Das freie Radio

Angefangen von technischen Grundlagen wie Audioschnitt und Aufnahmetechniken bis hin zur richtigen Interviewtechnik sowie dem Erstellen von geeigneten Texten für Radiosendungen erfahren unsere Schüler und Schülerinnen alles Wissenswerte rund um die Radiowelt.Die Schüler und Schülerinnen bestimmen den Inhalt ihrer Sendungen selbst. Sie entscheiden sich für ein Thema, das sie beschäftigt, stellen ihren Interviewpartnern ihre eigenen Fragen und spielen ihre selbst ausgewählte Musik. Sogar der Jingle zu Beginn der Sendungen wurden von den Schülern und Schülerinnen selbst komponiert! Alle Sendungen können in einem Archiv nachgehört werden.

 

Die von unseren Schülern gestaltete Radiosendung zum Schulradiotag ist überaus gut gelungen.

Auch die Radiosendung über die Lange Nacht der Partizipation kann hier angehört werden.

Die Zusammenarbeit zwischen der Polytechnischen Schule Dornbirn und Radio Proton - das freie Radio wird im Rahmen des Programms p[ART] – Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen durchgeführt und von KulturKontakt Austria und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen unterstützt.

Das Radioprojekt fand nach nun dreijährigem Bestehen Mitte November seinen feierlichen Abschluss mit der Urkundenüberreichung in Wien. Auch wenn die Partnerschaft mit p[ART] nun leider endet - wir werden weiterhin versuchen, interessante Radiosendungen gestalten.

Maurerworkshop

Auch heuer wieder erhielten interessierte Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Dornbirn die Möglichkeit, an einem Maurerworkshop in der Landesberufschule 1 in Dornbirn teilzunehmen.

Dort konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Arbeitsfeld des Maurers gewinnen.

Bericht eines Schülers

"Uns hat man einen Tag lang die Arbeit eines Maurers gezeigt. Wir wurden in die Maurerwerkstätte geführt, wo uns erklärt wurde, was wir zu tun hatten. Anschließend erhielten wir den Plan eines Mauerwerks, Mörtel, Ziegel und die notwendigen Werkzeuge.

Zuerst übertrugen wir in Zweierteams die Maße vom Plan auf den Boden und legten die Ziegel ohne Mörtel korrekt mit dem richtigen Fugenabstand hin. Dies diente der Kontrolle unserer Risse. Der Lehrer kontrollierte es und schon durften wir beginnen.

Wir arbeiteten von außen nach innen und immer so, dass sich die Fugen der zweiten Reihe nicht mit den Fugen der ersten Reihe berührten. Das Ziel war nicht ein möglichst schnelles Arbeiten, sondern dass wir konzentriert und exakt arbeiteten. Mir und meinem Kameraden ist dies sehr gut gelungen, meinen Klassenkameraden ebenso.

Der Tag war sehr interessant und wir haben auch sehr viel gelernt. Was mir super gefallen hat, war, dass sich die Lehrer gut um uns gekümmert haben und uns auf auftauchende Fehler hingewiesen haben." - M. Wehinger

Brunnentröge - selbst gemacht!

Praxis bringt's!

Schülerinnen und Schüler der I-Klasse (Fachbereich Bau/Holz) hatten im März und April die Möglichkeit, bei der Firma i+R Bau GmbH in Lauterach zweieinhalb Tage Praxis zu schnuppern - sie bauten zwei Brunnentröge.

Ende März erstellten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung zweier Lehrlinge die Schalungen für die Brunnen. Auch der Lehrlingsausbilder stand mit Rat und Tat zur Seite. Nach dem Betonieren und Ausschalen zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden vom Ergebnis der Arbeit.

Dank der Kooperation mit i+R Bau konnten so Möglichkeiten geboten werden, welche im Regelunterricht im Werkraum der Schule nicht gegeben sind.

Meinungen

Wir konnten interessante Erfahrungen sammeln und haben einen Einblick in den Maurerberuf bekommen. Da wir fast alles selber machen durften, hatten wir viel Spaß bei der Arbeit. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden – wir haben gute Arbeit geleistet. - Stefan, PTS

Obwohl ich mich für einen anderen Berufszweig entschieden habe, war ich überrascht, wie viel Interessantes ich lernen konnte. Bei i+R Bau wurden wir bestens betreut, die Lehrlinge waren sehr hilfsbereit und wird bekamen auch Mittagessen und Jause gestellt. - Elias, PTS

Es ist ein tolles Projekt. Die Schüler waren sehr interessiert und mit viel Fleiß und Begeisterung bei der Arbeit. Auch mir hat es Spaß gemacht, die Schüler anzuleiten und ihnen meinen Beruf zu zeigen. Ich finde die Betontröge sind sehr schön geworden. - Dominik, Lehrling, i+R Bau

Durch das Kooperations-Projekt haben die Schüler einen Einblick in den vielseitigen Beruf des Maurers bekommen und wir konnten uns als Ausbildungsbetrieb vorstellen. Die jungen Leute waren mit viel Elan bei der Arbeit, wir sind für weitere Projekte gerne zu haben. - Lehrlingsausbildner, i+R Bau